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Neues Gefährt für Pfleger

Förderverein stiftete Dienstwagen für Diezer Sozialstation - Mitgliederzahlen sind rückläufig

Zahlreiche Menschen in der Region sind auf die Pflege der Sozialstation angewiesen. Doch wichtige Gerätschaften können nur dank des Einsatzes eines Fördervereins angeschafft werden.

DIEZ. Über ein neues Gefährt können sich die Schwestern freuen, die in den drei Verbandsgemeinden Diez, Hahnstätten und Katzenelnbogen für die Pflege von rund 200 Menschen zuständig sind. Zwischen Eppenrod, Burgschwalbach, Rettert und Dörnberg sind die Mitarbeiter der Diezer Sozialstation unterwegs. Bei den zum Teil weiten Wegen ist es klar, dass Dienstwagen nicht ewig im Einsatz sein können. Umso größer war die Freude von Evelyn Scheffler, Leiterin der Diezer Einrichtung, als der Förderverein kürzlich für ein brandneues Gefährt sorgte. Mit dem Skoda Fabia ist seit kurzer Zeit bereits eine Schwester vor allem an der Aar unterwegs.


Neues Fahrzeug für die Sozialstation
"Insgesamt sind für die kirchliche Sozialstation in Diez 13 Autos im Einsatz", erklärt Pfarrer Adolf Tremper, der Vorstandsvorsitzende der Station. Er betont, dass es ohne die tatkräftige Unterstützung des Fördervereins zahlreiche Engpässe geben würde. "Ohne den Verein könnte man gar keine technischen Geräte anschaffen", hebt Adolf Tremper hervor. "Im Gegensatz zu anderen Anbietern lehnt die Sozialstation niemanden ab", macht Tremper klar. Das bedeutet, dass 16 Schwestern und ein Pfleger auch in die entlegeneren Ortschaften der drei Verbandsgemeinden Diez, Katzenelnbogen und Hahnstätten fahren müssen und dabei zwangsläufig lange Strecken bewältigen.

Walter Pelk, Vorsitzender des Fördervereins der Sozialstation, klagt darüber, dass die Mitgliederzahlen rückläufig sind. Alle Ortsgemeinden in den drei Verbandsgemeinden sind Mitglied in der Sozialstation und zahlen pro Einwohner einen Beitrag in Höhe von 50 Cent. Ein besonderes Problem stellen laut Walter Pelk bei den Einsätzen der Mitarbeiter die nichtabrechenbaren Leistungen dar. Dazu gehören unter anderem die Besorgung von Verordnungsscheinen oder das Injizieren von dringend benötigten Insulinspritzen. (ag)

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Diez vom 18.10.2006, Seite 13.


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